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Letzte Spiele in der Hauptrunde der SPL

Die SPL 1 steht vor dem Schlussspurt in der Hauptrunde. Bis Ende Januar kämpfen die Teams um die Plätze in der Finalrunde – und rund um den Strich könnte es spannend werden.


Text: Fabiola Hostettler  Bild: Annina Weber


Mina Vasic gegen den DHB Rotweiss Thun.


Während im Dezember in Dänemark, Norwegen und Schweden im Frauenhandball die Weltmeisterschaft lief, war in der Schweizer SPL 1 eine ruhigere Phase angesagt. Einige Spiele wurden in die Vorweihnachtszeit vorverschoben, da keine Spielerin aus der Liga an der WM dabei war. So haben die meisten Teams aus der SPL bereits 12 der 14 Spiele der Hauptrunde absolviert.

Für den LC Brühl und die Spono Eagles stand schon vor Weihnachten fest, dass sie sich für die Finalrunde qualifiziert haben. Mit den ersten Spielen im neuen Jahr haben sich nun auch der HSC Kreuzlingen und GC Amicitia Zürich eine komfortable Situation verschafft. Um die letzten beiden Plätze der Finalrunde spielen also noch LK Zug, Yellow Winterthur, HV Herzogenbuchsee und DHB Rotweiss Thun.


Die SPL steht im neuen Jahr Kopf

Jedes Team in der SPL blickt auf eine längere Weihnachtspause zurück. Die letzten Spiele im alten Jahr fanden am 16. Dezember statt. Seither konnten sich die Spielerinnen auf den Endspurt in der Hauptrunde vorbereiten. Drei Teams haben in den ersten Begegnungen im neuen Jahr direkt bewiesen, dass sie für die Crunchtime bereit sind.

Der HV Herzogenbuchsee blickt bis zum letzten Spiel des Jahres auf eine durchzogene Saison zurück. Doch gegen Kantonsrivalen Thun knapp konnten sie sich zum Jahresabschluss durchsetzen und punkten. Der Funke, den es gebraucht hatte? Im ersten Spiel 2024 stand ihnen der Leader gegenüber – für Buchsi kein Problem. Sie holen sich gegen Brühl mit 28:27 erneut zwei und halten sich so für einen Platz über dem Strich im Rennen.

Auch Winterthur zittert um einen Platz über der Linie. Jeder Punkt ist wichtig, aktuell steht das Team mit 9 Punkten auf dem 6. Platz. Nur ein Punkt vor den Verfolgerinnen Herzogenbuchsee, zwei Punkte vor Rotweiss Thun. Umso mehr freut sich Yellow über den Sieg, den sie im ersten Spiel nach der Pause einfahren konnten: Sie gewinnen mit 25:27 auswärts überraschend gegen den LK Zug. Die Innerschweizerinnen rutschen mit dieser Niederlage auf den 5. Rang.

Für die dritte Überraschung sorgt einmal mehr GC Amicitia Zürich. Im Spiel gegen die Spono Eagles holt sich das junge Team den Sieg. Sie setzen sich aber der 40. Minute ab und luchsen den Eagles auswärts die Punkte ab.

Keine Spässe liess der HSC Kreuzlingen zu. Im Spiel gegen Rotweiss Thun liegen sie nur zu Beginn zurück, können dann aber das Spiel drehen und dominieren. Schlussendlich sorgt Kreuzlingen dafür, dass Thun gar auf dem letzten Platz steht. Um die Finalrunde zu erreichen, müssen die Oberländerinnen in den letzten beiden Spielen dringend Punkte holen.


So geht es weiter

Je nach Team stehen noch zwei bis vier Spiele in den kommenden zwei Wochen an. Sind diese Partien gespielt, qualifizieren sich die Teams auf Platz 1 bis 6 für die Finalrunde, die Punkte werden mitgenommen. Also wollen auch die Equipen an der Spitze weiterhin gewinnen, damit die Ausgangslage für den weiteren Verlauf der Meisterschaft möglichst komfortabel ist. Die beiden Teams, die auf Platz 7 und 8 stehen nach der Hauptrunde, müssen den Gang in die Abstiegsrunde gehen. Dort warten zwei Teams aus der SPL 2. Die Teams spielen dann in einer Vierfachrunde um den Aufstieg. Wer aufsteigen will, steht noch nicht fest – auch hier läuft die Qualifikation bis Ende Januar.

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