WE LOVE HANDBALL

PODCAST VON HANDBALLWORLD

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FOLGE #12  MIT PASCAL JENNY

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Der 48-Jährge ehemalige Nationalspieler und Präsident von Arosa Tourismus hat auf Anfang Jahr das Präsidium des Schweizerisches Handball- Verbandes (SHV) übernommen. Jenny ist ein Mann mit vielen Ideen und viel Energie, alten Ballast will er abwerfen und mit klaren strategischen Zielvorgaben den SHV in die Zukunft führen. Im Podcast erzählt er uns, dass er durch mehr Transparenz und offene Kommunikation mit dem SHV näher an die Leute rücken und insbesondere mehr Frauen für den Handballsport gewinnen will. Die EM 2022 mit der erstmaligen Teilnahme der Schweiz und die Heim-EM 2024 in Basel müssten dafür genützt werden. 2006 war Jenny als Spieler selber an einer Heim-EM dabei. «Eine Lehre aus dieser EM ist, dass wir mehr über den Platz hinaus investieren müssen», sagt Jenny. «Auch die Spiele ohne Schweizer Beteiligung müssen ausverkauft sein.» Jenny hat klare Vorstellungen, wie der Verband neue Partner gewinnen und insbesondere ein jüngeres Publikum ansprechen kann. «Von einem dramatischen Penaltyschiessen wie im Frauen-Cupfinal muss kurz nach dem Spiel ein Highlight-Video aufgeschaltet werden können», fordert er. Wer glaube, mit Branding, Bandenwerbung oder Ticketing noch Wachstum erzielen zu können, sei auf dem Holzweg. Jenny setzt auch stark auf Netzwerkanlasse wie die erstmals durchgeführte Handball-Golf-Charity (10.Juni) oder das von ihm begründete Handball-Unternehmer-Forum in seinem Wohnort Arosa (19./20.August). Enttäuscht war er zuletzt vom Auftritt des Männer-Nationalteams. «Das Portugal-Spiel war ein Rückschritt», sagt er deutlich. Die für den Leistungssport und das Nationalteam zuständigen Personen im Verband inklusive des Trainerstabs hätten den klaren Auftrag erhalten, Wege aufzuzeigen, wie die Zukunft erfolgreich gestaltet werden kann. Für die EM 2024 in Deutschland fordert er die Qualifikation. Ein Scheitern in der Gruppe mit Ungarn, Litauen und Georgien wäre für Jenny eine Bankrotterklärung.

 

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FOLGE #11  MIT NICOLAS SUTER

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Der 27-Jährge Nicolas Suter spielt seit 2021 wieder für Wacker Thun, nachdem er zuvor ein Jahr in Norwegen verbracht hat. Es ist gleichzeitig sein letztes Jahr als Handballer auf höchste Stufe. Obwohl im besten Sportleralter, hat er sich zum Rücktritt per Ende der laufenden Saison entschlossen. Suter will sich in Zukunft auf seine berufliche Laufbahn konzentrieren. Im Podcast erzählt er uns, dass er durch seinen Vater zum Handball gekommen ist, als Jugendlicher jedoch viele Sportarten ausprobiert hat. Erst als er sich definitiv auf eine Sparte konzentrieren musste, entschied er sich definitiv für Handball. Suter ist mit Wacker Thun Meister und Cupsieger geworden, hat in der Champions League gespielt. «Als ich mit dem Handball angefangen habe, dachte ich nie an eine solche Karriere», sagt er. «Ich dachte, dass es schön wäre, den Sprung in die NLA zu schaffen.» Suter wechselte 2020 nach Norwegen zu Haslum HK. Ursprünglich wollte er zwei Jahre dort bleiben. «Diese Zeit braucht man auch, um an einem Ort anzukommen», sagt er. Die Corona-Pandemie führte jedoch zum Abbruch der Saison 2020/21. «Wegen Corona musste ich auf vieles verzichten», sagt er. «Noch ein zweites Jahr unter Pandemie-Bedingungen im Ausland erschien mir wenig reizvoll.» So kehrte er für seine letzte Saison zu Wacker zurück, obwohl dies nicht zwingend gewesen sei. «Ich wollte jedoch nochmals mit Freunden zusammenspielen, und in Thun sind praktisch noch alle da, die schon vorher zum Team gehörten.» Sein früher Rücktritt habe zwei Gründe. Einerseits lasse die Bereitschaft nach, so viel für den Handballsport zu investieren. Andererseits wachse der Wunsch, nach dem Abschluss des Masterstudiums im Beruf Fuss zu fassen. «Wenn ich etwas mache, will ich es mit voller Kraft machen», sagt Suter. Sein Plan ist es, in die Finanzbranche einzusteigen.

 

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FOLGE #10  MIT MANUELA BRÜTSCH & LEA SCHÜPBACH

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Die beiden Schweizer Nationaltorhüterinnen Manuela Brütsch und Lea Schüpbach spielen seit 2020 für denselben Verein, den deutschen Bundesligisten Bad Wildungen Vipers. Brütsch ist bereits seit 2012 bei den Nordhessinnen aktiv, Schüpbach stiess 2020 zum Team, das derzeit in der Bundesliga den letzten Tabellenplatz belegt. Brütsch ist mit mittlerweile 150 Partien längst zur Schweizer Rekord-Nationalspielern avanciert, Schüpbach hat bis jetzt 29 Länderspiele absolviert.

Im Podcast erzählen sie uns, dass sie durch Kolleginnen zum Handball gekommen sind. Bei Schüpbach war dies mit 12 Jahren der Fall. Manuela Brütsch hingegen war mit 15 eine Späteinsteigerin. Sie habe immer gern Sport gemacht, sagt sie, sich aber selbst als eher unsportlich gefühlt. Bis sie an einem Schülerturnier teilgenommen und anschliessend mit einer Kollegin ins Handballtraining gegangen sei. «Dort hat es mich gepackt, und ich wollte nicht mehr aufhören.»

Ihre Wege ins Ausland waren unterschiedlich. Als Manuela Brütsch 2011 zu Bensheim/Auerbach in die 2, Bundesliga wechselte, waren Agenten im Frauenhandball noch wenig verbreitet. «Vroni Keller und Christa Zingg haben mir damals bei Brühl gesagt, ich solle es doch einmal im Ausland versuchen. Über Petra Diener, die damals noch spielte, bin ich mit Bensheim/Auerbach in Kontakt gekommen.» 2011 war dies, ein Jahr später stiess sie zu Bad Wildungen. «Ich habe damals nie gedacht, dass ich so lange spiele.». Bei Lea Schüpbach hingegen kam ein Vermittler zum Zug. Nationaltrainer Martin Albertsen stellte den Kontakt zu diesem her, als die junge Torhüterin 2019 den Wunsch verspürte, in einer anderen Liga eine neue Herausforderung zu suchen. «Dass es dann gerade Paris wurde und ich dort leben und spielen durfte, war ein Zufall.» Ein Jahr blieb sie dort, ehe sie durch den Kontakt zu Manuela Brütsch auch nach Bad Wildungen wechselte.

Die Heim-EM 2024 schwirrt bei beiden bereits im Hinterkopf herum. Auch bei Manuela Brütsch, die 2024 40 Jahre alt wird. «Wenn ich die Möglichkeit habe, an der EM zu spielen, will ich mit dabei sein.»

 

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FOLGE #9  MIT MICHAEL SUTER

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Der 46-jährige Zürcher war als Spieler für seinen Stammclub Bülach, Pfadi Winterthur und Kadetten Schaffhausen aktiv. Bereits mit 29 Jahren beendete er wegen einer Knieverletzung seine aktive Karriere. Er stieg ins Trainergeschäft ein, betreute ab 2007 im Schweizer Verband Nachwuchs-Nationalteams, leitet die Suisse Handball Academy in Schaffhausen und ist seit 2016 Cheftrainer der Schweizer Männer Nationalmannschaft.

Im Podcast erzählt er uns, dass er in Winkel bei Bülach, wo er aufgewachsen ist, mit anderen Jungs praktisch jeden Tag draussen Sport gemacht hat. Ein Kollege nahm ich schliesslich mit 13 Jahren zum Handball mit. Und bei dieser Sportart blieb er, heute ist sein LinkedIn-Profil mit «100 Prozent Handball» überschrieben. «Handball fasziniert mich, weil es ein Sport ist, in dem man nur gemeinschaftlich Erfolg haben kann», sagt er. «Als Coach hat man sehr viele Möglichkeiten, man kann vieles gleichzeitig machen, laufend taktische Veränderungen vornehmen und die Spieler wechseln.»

Michael Suter führte die Schweiz an die EM 2020, und damit erstmals seit 2006 an internationale Titelkämpfe.  Ein Jahr später durfte das Nationalteam unter seiner Führung kurzfristig an der WM in Ägypten teilnehmen. «Das war ein riesiges Highlight», sagt Suter im Podcast. «Wir haben den Leuten in der tristen Corona-Zeit Freude bereitet.» Die EM 2022 in Ungarn und der Slowakei findet hingegen ohne die Schweiz statt. «Es ist an Feinheiten gelegen, dass es nicht gereicht hat», sagt Suter. So bleibt nur das Hoffen, dass sich wieder ein anderes Team zurückziehen muss. «Wir wären erster Nachrücker», verrät der Nationalcoach im Podcast.

 

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FOLGE #8  MIT LUKA MAROS

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Der 27-jährige Zürcher wurde im Nachwuchs der GAN Foxes gross, spielte während zwei Saisons für Pfadi Winterthur und seit 2015 für Kadetten Schaffhausen. Er wurde an den Swiss Handball Awards als Newcomer des Jahres 2013 ausgezeichnet und gewann mit den Kadetten zweimal den Cup (2016 und 2021) und dreimal die Schweizer Meisterschaft (2016, 2017, 2019). Der 1,96 m grosse Aufbauer hat in 53 Länderspielen 119 Tore erzielt.

Im Podcast erzählt er uns, dass er in Zürich durch seinen älteren Bruder Filip zum Handball kam. «Ich war eher unsportlich», erzählt er. «Stefan Laszlo hat mich dann immer auf der Tribüne gesehen, wenn ich meinem Bruder zugeschaut habe, und hat mich dann auch aufgefordert, mitzumachen.». Das bei vielen Sportlern nicht so beliebte Krafttraining sei sein grösstes Hobby gewesen. Jetzt sei dies in den Hintergrund getreten. Denn Luka Maros ist am 12. November Vater eines Sohnes geworden. «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl», sagt er. «Ich verbringe wenn möglich jede freie Minute mit meinem Sohn.»

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FOLGE #7  MIT KERSTIN KÜNDIG

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Die 28-Jährige Kerstin Kündig begann ihre Karriere als Juniorin bei der HSG Pfäffikon-Fehraltorf und wechselte via den TV Uster und Yellow Winterthur 2014 zum LC Brühl, wo sie in den Saisons 2016 (Cupsieg), 2017 (Double) und 2019 (Meistertitel) ihre bisher grössten Erfolge feierte. Im letzten Jahr wechselte die sympathische «Chefdenkerin» nach Deutschland zum Topclub Thüringer HC in die 1. Frauen Bundesliga, wo sie in der letzten Saison den sehr guten 4. Schlussrang belegte. Für die Schweiz erzielte die auf der Spielmacherposition spielende Kündig in den bisherigen 65 Länderspielen 166 Tore.

Im Podcast erzählt sie aus ihrem Leben in Erfurt (Bundesland Thüringen) und wie es ist, wenn man in einem Team spielt, wo 16 Nationalitäten aufeinandertreffen und warum sie bisher «keine Sekunde Heimweh hatte». Weiter erfährt man wie es sich anfühlt, wenn der lang ersehnte ersten Titel Tatsache wird oder wie der unvergessliche «special moment» immer noch starke Emotionen hervorruft, als sie mit Brühl den 30. Vereinstitel gewinnen konnte: «Ein unbeschreibliches Glücksgefühl, dazu der Druckabfall und grossartig die Party danach». Warum ein Klubwechsel wohlüberlegt gemacht werden soll und in welchen Bereichen sie sich noch verbessern will, erfahren Sie ebenfalls im Handballworld Podcast mit Kerstin Kündig.

 

Weiter blickt die ausgebildete Medizintechnikerin zurück auf die beiden letzten EM-Qualifikationsspiele gegen Russland und Polen und sagt, warum sie die kommende EM-Teilnahme 2022 noch keineswegs abgeschrieben hat. «Und natürlich träume ich vom Einzug in die EM-Hauptrunde am Heim-EM-Turnier 2024 in Basel», blickt Kündig voraus und die Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren ebenfalls, was es von ihr und vom ganzen Team noch braucht, damit diese Heim-Euro zum grossen Erfolg

 

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FOLGE #6  MIT INGO MECKES

​​Der 45-jährige Ingo Meckes wuchs in Heilbronn, Baden-Württemberg auf und lernte dort in seiner Jugend das Handball spielen bei Heilbronn, wo er dann später auch mit der 1. Männer-Mannschaft in der 3. Bundesliga spielte. Danach spielte er 2. Bundesliga in Ludwigsburg und 1. und 2. Bundesliga in Bayer Dormagen. Seit Juli 2011 ist der studierte Betriebswirt nun Leiter Spitzensport beim SHV, wo er für alle Auswahlmannschaften im Frauen- und Männerbereich sowie die Regionalauswahlen zuständig ist. Dazu ist er auch auf europäischem Parkett bestens vernetzt, sitzt er doch im EHF Nations Board der Frauen und Männer und präsidiert das «Nations Commitee Men» bei der Europäischen Handball Federation (EHF). Hier will der ehemalige Kreisläufer ebenfalls seinen Beitrag leisten, dass sich der europäische Spielbetrieb sinnvoll weiterentwickelt.

Im Podcast blickt er auf die Euro Turniere im weiblichen und männlichen Nachwuchs zurück, welche nun im Sommer stattgefunden haben. «Es macht Mut, wenn man die Leistungen der U17- und U19 Juniorinnen Nationalmannschaften sieht. Wir haben viele Spielerinnen mit grosser Perspektive», blickt er sehr optimistisch in Zukunft, gerade auch im Hinblick auf die Heim-Euro 2024. Und auch zur CONCORDIA Handball-Akademie («dies ist ein Projekt vom Frauen-Handball und nicht vom SHV) lässt er sich vernehmen: «Es ist grossartig, was das Trainerteam und die Spielerinnen in diesem ersten Jahr bisher erreicht haben. Alle machen einen super Job».

 

Dazu lüftet er das Geheimnis, wie er sich die Zukunft von Andy Schmid in der Nationalmannschaft vorstellt und lässt sich in der Personalplanung bei den verschiedenen Teams in die Karten blicken. Weiter freut er sich auf den «wichtigen Vergleich» in der kommenden EM-Qualifikation bei den Frauen gegen Polen (10.10.21, 15 Uhr in Winterthur).

 

 

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FOLGE #5  MIT MICHAL SVAJLEN

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Der 32-Jährige begann seine Karriere als Junior bei GC Amicitia Zürich und wechselte 2011 zu Pfadi Winterthur, wo er 2015 und 2018 den Cupsieg gewann und in diesem Jahr den Meistertitel feiern konnte. Im ersten Teil seiner beeindruckenden Karriere spielte er auf der Königsposition im linken Rückraum und schoss bereits in den Nachwuchs-National-mannschaften 156 Tore für die Schweiz. Insgesamt spielte er 99 A-Länderspiele und schoss dabei 104 Tore. Später wurde er zum Abwehrspieler, wo er jahrelang als das defensive Gewissen von Pfadi Winterthur galt. Nun ist der Abwehrdirigent von Pfadi Winterthur zurückgetreten und wechselt ins Trainerbusiness, wo er in der kommenden Saison sein Wissen und seine Erfahrung als Assistenztrainer von Pfadi Winterthur weitergibt. «Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und brauchte nur 1 Tag, um mich für dieses Angebot zu entscheiden. Vor allem im Bereich Spielverständnis und Antizipationsvermögen in der Abwehr möchte ich meine Erfahrungen an unsere Deckungsspieler weitergeben.» Ebenfalls keine Gedanken verschwendet er an die Tatsache, dass er nun als Trainer seine letztjährigen Spielerkollegen anleiten muss und es dabei zu Autoritätsproblemen kommen könnte. «Wenn die Spieler merken, dass es Sinn macht, was ich erzähle und dass ich sie mit meinen Ausführungen als Spieler und Team weiterbringen will, werde ich mir auch den Respekt der Mannschaft verdienen».

Im Podcast erzählt er uns, was er fühlte, als die Schiedsrichter das letzte Play-off Finalspiel abpfiffen und der Schweizermeistertitel Tatsache war und wann er erstmals so richtig daran zu glauben begann. Weiter berichtet er im Podcast von seinen Mit- und Gegenspielern, welche in ganz besonders beeindruckten, wo im letztere schon mal schlaflose Nächte bereiteten und vom grossen Vorbild aus Juniorenzeiten. «Beharrlichkeit und Spielfreude» sind für ihn auf dem vom Weg vom Junior nach ganz oben die zwei ganz entscheidenden Faktoren, welche Mischa, wie ihn alle rufen, noch wichtiger einstuft als den Talentfaktor an sich.​

 

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FOLGE #4  MIT CHARLOTTE KÄHR

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Die bald 20-jährige Charlotte Kähr begann ihre Karriere als Juniorin bei GC Amicitia Zürich und wechselte dann zum LK Zug, wo sie in dieser Saison mit dem Cupsieg und dem Schweizer Meistertitel 2021 ihre bisher grössten Erfolge feierte. Für die Schweiz erzielte die dynamische Rückraumspielerin, deren Markenzeichen schon im Nachwuchs der harte Distanzwurf war, in den bisherigen 19 Länderspielen bereits 30 Tore und für den LK Zug traf sie in der abgelaufenen Saison 156 Mal. Nun wechselt Charlotte Kähr in die Bundesliga zu Buxtehude, nahe Hamburg. «Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung – auch in Buxtehude werde ich Teil einer jungen Mannschaft sein und mich so nochmals weiterentwickeln können.»

Im Podcast erzählt sie uns, was sie fühlte, als die Schiedsrichter das letzte Play-off Finalspiel abpfiffen und der Titel Tatsache war, wann sie in der Finalserie gegen den LC Brühl erstmals so richtig an den Titel zu glauben begann, in welcher Sportart sie bereits mit 12 Jahren einen Schweizer Meistertitel feiern konnte, wie sie dann trotzdem zum Handballsport kam und warum es so wichtig ist, immer mit einem klar definierten Ziel in ein Training zu gehen. «Ich versuche immer, ein Ziel vor Augen zu haben und die Traineranweisungen möglichst sofort in mein Tun einfliessen zu lassen, was mir eine rasche Leistungsentwicklung ermöglicht».

 

Weiter nimmt sie Stellung zu ihrer momentanen Entlöhnung und blickt voraus Richtung Frauen Europameisterschaft 2024 im eigenen Land. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren ebenfalls, was Charlotte Kähr in ihren wöchentlich 12 bis 14 Trainingseinheiten («mal länger mal kürzer …»), alles genau trainiert und wie sie auch dank Trainingssessions mit ihrem Mentaltrainer «im Kopf» grosse Fortschritte gemacht hat

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FOLGE #3  MIT LENNY RUBIN 

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Der 25-jährige Thuner spielte in der Schweiz beim TV Steffisburg und Wacker Thun, wurde an den Swiss Handball Awards Newcomer des Jahres 2016 und gewann mit Wacker Thun den Cupsieg 2017 und die Schweizer Meisterschaft 2018. Der 2.04 Meter grosse Aufbauer hat in 50 Länderspielen 171 Tore erzielt und spielt die dritte Saison beim Bundesligisten HSG Wetzlar. «Es ist ein Traum und extrem schön, wenn man von seinem Hobby leben kann.»

Im Podcast erzählt er uns, warum er erst mit 13 Jahren zum Handball kam, und es ihn dann «voll reingezogen» hat. Warum er ein Spätzünder war, er aber immer wusste, dass er Handball-Profi werden möchte. Zu seinen Vorbildern zählt er Filip Jícha und seinen Vater. «Von meinem Vater (Martin Rubin, Ex-Internationaler und QHL-Trainer) habe ich sehr viel gelernt. Die Ruhe, welche er immer ausgestrahlt hat, hilft mir auch heute noch. Wenn es mal nicht so gut läuft, baut er mich auf, wenn ich in einem Spiel 10 Tore geschossen habe, holt er mich wieder auf den Boden zurück.»

 

Lenny Rubin war im Auswärtsspiel gegen Nordmazedonien mit 9 Treffern bester Scorer. Er analysiert im Podcast das knappe und schmerzliche «Euro-Aus». «Nach dem Nordmazedonien Spiel war eine riesige Leere da, wir haben für unser Land alles geben, aber es sollte nicht sein. Doch als junge Mannschaft, können wir aus diesen Niederlagen viel lernen für die Zukunft».

Besser läuft es in seinem Klub HSG Wetzlar, wo sie derzeit auf dem erfolgreichen 6. Rang liegen (Saisonziel 9. – 13. Rang). Lenny Rubin erzählt uns im Interview wie er sich mit Videostudium auf die Gegner vorbereitet, was der Unterschied zur Schweizer Liga ist und warum er immer 100 Prozent geben muss.

Weiter erzählt er von seinen Highlights seiner jungen Karriere, warum Ehrgeiz und Wohlfühlen zu Topleistungen führen und was er am liebsten in seiner Freizeit macht.

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FOLGE #2  MIT MARTIN ALBERTSEN 

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Der 45-jährige Däne Martin Albertsen ist seit Februar 2018 Nationaltrainer der Schweizer Frauen Nationalmannschaft. Bis im Juni 2020 trainierte er dazu auch das deutsche Topteam SG Bietigheim. Seit letztem Sommer arbeitet er mit einem 100%-Pensum beim Schweizerischen Handball-Verband, wo er neben der Frauen-Nationalmannschaft auch die CONCORDIA Handball-Akademie Frauen als Cheftrainer leitet. Er führte in seiner Trainerkarriere drei verschiedene Vereine in die Champions League und gewann mehrere Landesmeisterschaften und Pokaltitel. Der Vater von zwei Töchtern ist Inhaber der höchsten Trainerlizenz im internationalen Handball, der EHF Pro Lizenz. Sein Ziel ist es, mit der Schweizer Frauen Nationalmannschaft den Anschluss an

die erweiterte Weltspitze herzustellen.

Die Schweizer Frauen Nationalmannschaft hat das WM-Qualifikationsturnier in Weissrussland im März 2021 gewonnen und trifft nun im WM-Playoff mitte April zweimal auf Tschechien, wo sie sich für die WM im Dezember 2021 in Spanien qualifizieren kann. «Wir haben einen grossen Step gemacht, ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung – trotz dieser ausserordentlichen und schwierigen Zeit», erzählt Martin Albertsen im Podcast. Weiter erfährst du, wie er im mentalen Bereich mit seiner Mannschaft arbeitet und welche Ziele er mit Blick auf

die EM 2024 im eigenen Land verfolgt.

Der Frauen Nationaltrainer ist auch Cheftrainer der CONCORDIA Handball-Akademie Frauen und freut sich, dass sich die jungen Frauen körperlich (Muskelaufbau und Ausdauer) weiterentwickelt haben und somit auch besser in Form sind, um Verletzungen zu vermeiden. Weiter erzählt Martin Albertsen wie das Feedbacksystem hilft, seine Trainingssteuerung optimal zu gestalten und wie entscheidend Planung generell ist. Wichtig ist für ihn aber vorallem der technischen Bereich, 80 % der Ausbildung hat den Fokus auf der Technik. Warum das so ist und warum er findet, dass es in der Schweiz genau soviele Talente gibt wie in Norwegen, Dänemark oder anderen grossen Frauenhandball-Nationalen, erfährst du ebenfalls im Podcast.

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FOLGE #1  MIT ANDY SCHMID 

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Im Jahr 2006 war ANDY SCHMID im Rahmen der Heim-EM-Vorschau erstmals auf dem Cover von Handballworld. Nachdem er seinen Heimklub Borba Luzern 2004 verlassen hatte, um bei GC Amicitia Zürich in der NLA Fuss zu fassen, war es bis zu seinem ersten Titel 2008 noch ein weiter Weg «und viele schmerzliche und empfindliche Niederlagen in den Playoff Finals», wie Andy Schmid im Podcast erzählt. «Das waren Schlüsselmomente, um zu lernen, mit Rückschlägen umzugehen, um wieder neu anzugreifen und mental stärker zu werden.» 2009 folgte dann der zweite Meistertitel und persönliche Auszeichnungen als MVP mit ZMC Amicitia Zürich. Alles über sein NLA-Debüt jetzt im Handballworld-Podcast.

 

Auf die Saison 2009/10 dann der Wechsel ins Ausland zu Silkeborg/DEN: «Der wichtigste Schritt in meiner Karriere war der Wechsel zu Silkeborg». In der dänischen Liga wurde er als MVP ausgezeichnet und erreichte mit seinem Team den Vize-Meister. Im Podcast erzählt er über sein Silkeborg-Abenteuer, spricht über den dänischen Handballstil und verrät, was er dabei gelernt hat.

Seit 2010 spielt Andy Schmid bei den Rhein-Neckar Löwen, wo er 2016 und 2017 Deutscher Meister wurde. Doch der Anfang war alles andere als leicht. «Auf dem Weg zum ersten Training war mir flau im Magen. Da herrschte ja die Meinung, da kommt ein Schweizer, der bringt uns sicher nicht den Deutschen Meister. Mein Palmarès war obsolet, Akzeptanz kommt erst, wenn du Leistung zeigst.» Warum er nach einer Saison fast wieder die Koffer packte und das Gegenteil bewies, erzählt er uns im Podcast. Heute gehört er zu den besten Handballern der Welt.

Weiter gibt Andy Schmid Tipps für den Nachwuchs, warum es Spass und Mut braucht, seinen eigenen Weg zu gehen. Wie wichtig der Trainer ist und was er zum Abgang von Martin Schwalb bei den Rhein-Neckar Löwen sagt. Und zu einer Rückkehr ab 2022 in die Schweiz: «Ich habe immer gesagt, ich will nicht mehr in der Schweiz spielen, doch der Gedanke hat sich geändert im Kopf.»

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