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Folge #18 - Ria Estermann, Fabiola Hostettler, Tabea Schmid 26.10.2022

Handballworld sprach mit den drei SPL1 Spielerinnen Ria Estermann (LK Zug), Fabiola Hostettler (Rotweiss Thun) und Tabea Schmid (LC Brühl) über den Saisonstart, die anstehende Frauen Euro 2022 und die allgemeine Situation im Schweizer Frauenhandball. Wie sich die drei Spielerinnen zum Saisonstart äussern, erfahren Sie im Podcast.Im Zusammenhang mit der Euro 2024 in Basel erwähnt Fabiola Hostettler, dass «es ganz wichtig ist, dass der Schweizer Frauen Handball mehr Sichtbarkeit in den Medien bekommt.» Dann werde auch das Interesse und die Nachfrage generell steigen. Einig sind sich alle drei Spielerinnen, «dass sich was tut im Schweizer Frauenhandball». Aber, es stünde auch noch ganz viel Arbeit an und zwar an allen Fronten. Gemeint sind da der Verband, die Liga, die Medien und natürlich auch die Vereine selbst.

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Folge #17 - Cédrie Tynowski, Pfadi Winterthur, 10.10.2022

Der rechte Flügel Cédrie Tynowski (26), verheiratet und Vater einer Tochter,  ist 2-facher Schweizermeister und absolvierte bisher 38 Länderspiele mit der Schweiz (88 Tore). Mit dem Saisonstart «ist er bisher sehr zufrieden», nach der knappen Startniederlage in Kriens gab nur noch Siege, insgesamt 7 an der Zahl. Die Erwartungen seien in Winterthur immer hoch, diese Saison schätzt er aber die Quickline Handball League als deutlich stärker und an der Spitze ausgeglichener ein. «Kadetten Schaffhausen und Kriens-Luzern» nennt er als seine persönlichen Favoriten, vor allem wenn die tragenden Spieler beiden Teams «gesund» durch die Saison kommen. Früher habe er zu wenig auf seinen Körper gehört und teilweise zu viel trainiert. Dies sei aber mittlerweile viel besser, konnte er doch die letzten beiden Spielzeiten praktisch durchspielen. Und zu einem künftigen Bundesliga-Abenteuer meint er augenzwinkernd: «Sag niemals nie». Bezüglich der neuen EM-Quali, welche gegen Georgien in Bern startet, findet der Antreiber klare Worte: «Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen, aber unser Anspruch muss sein, dass wir uns für die Euro 2024 in Deutschland qualifizieren».

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Folge #16 - Nick Christen, Geschäftsführer HC Kriens-Luzern, Podcast, 09.09.2022

Nick Christen war selbst erfolgreicher Handballer, erreichte mit dem Schweizer Nationalteam 1993 WM-Rang 4 und bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta Rang 8. Nach seiner Aktivkarriere baute er das Projekt HC Kriens-Luzern auf, heute er ist der Geschäftsführer des Innerschweizer Vereins, der nach Grossem strebt.

Andy Schmid spielt seit dieser Saison für Kriens-Luzern, mit Fabian Böhm, Dimitrij Küttel und Marin Sipic gehören weitere namhafte Spieler neu dem Kader des HCKL an. Die Erwartungen sind hoch, die Zentralschweizer gelten als Kandidat für den Gewinn des Meistertitels. Christen hält jedoch den Ball flach. «Das Team muss erst zusammenwachsen, es braucht etwas Zeit, bis das Spielsystem komplett implementiert ist.»

Das Budget für die erste Mannschaft beträgt 2 Millionen Franken, ein hoher Wert für den Schweizer Handball. «Wir haben auch neben dem Feld ein gutes Team, das viele Projekte und Partnerschaften aufgegleist hat», sagt Christen.  Eine Figur wie Andy Schmid helfe bei der Vermarktung sicherlich. Und die Aussicht, bald über eine moderne Spielstätte zu verfügen. 2024 soll die Pilatus-Arena mit 4000 Zuschauerplätzen eröffnet werden. Die Baubewilligung wurde vor wenigen Tagen erteilt, allerdings ist noch eine Einsprache hängig.

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Folge #15 - Delia Dünser, Leiterin Partizipation und Marktentwicklung SHV, Podcast, 16.08.2022

​Delia Dünser hat im April die neugeschaffene Stelle als Leiterin Partizipation und Marktentwicklung beim SHV angetreten. Christian Villiger war bis vor kurzem und während langer Zeit in verantwortlichen Positionen bei Handball Endingen tätig, Vanessa Gächter ist Nachwuchsverantwortliche beim HC Rheintal in der Ostschweiz. Dünser und die beiden Gäste, die sie mitgebracht hat, diskutieren im Podcast über Wege, wie der Schweizer Handball einerseits wieder zu mehr Mitgliedern kommen kann, andererseits aber auch in der Öffentlichkeit künftig besser wahrgenommen wird. Dünser sagt, dass vieles bereits sehr gut gemacht wird, aber man noch zu wenig in Regionen wie Graubünden, dem Tessin oder der Westschweiz aktiv ist. Und dass unbedingt Handball wieder mehr an den Schulen präsent sein muss und die Eltern mehr einbezogen werden sollen. Auch die Themen Nachhaltigkeit und Inklusion spielen für die neu auch in der Geschäftsleitung des SHV sitzende Dünser eine grosse Rolle.

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Folge #14 - Damian Gwerder, Trainer LK Zug,
Podcast, 13.07.2022

Der 58-jährige Lehrer und Handballtrainer Damian Gwerder hat zuletzt das Schweizer Frauen-U-20-Nationalteam an der WM in Slowenien auf den hervorragenden 8. Platz geführt. Gwerder ist mit diesem Resultat extrem zufrieden, sagt jedoch auch, dass dieses Turnier extrem viel zu tun gab. Insgesamt neun Coronafälle waren zu verzeichnen, es mussten Spielerinnen nachnominiert werden. Besonders hebt der Muotathaler Tabea Schmid hervor. «Was sie geleistet hat, war herausragend.» Gwerder war in der Saison 2021/22 jedoch nicht nur U-20-Nationaltrainer. Er leitete pro Woche drei Trainings an der CONCORDIA Handball-Akademie in Cham und übernahm im März auch noch den Trainerposten beim SPL-1-Spitzenteam LK Zug.

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Folge #13 - Stefan Kretzschmar, Handball-Ikone, Podcast, 28.06.20222

Kaum ein deutscher Spitzensportler polarisiert so sehr wie Stefan Kretzschmar. Der ehemalige Weltklasse-Handballer nimmt kein Blatt vor den Mund – auch nicht, was die Schweiz und den hiesigen Handball angeht. Im Podcast spricht er unter anderem über sein besonderes Länderspiel-Debüt, Andy Schmid, und glaubt den Grund zu kennen, warum es die Schweiz bislang noch nicht an die Weltspitze geschafft hat. Stefan Kretzschmar wurde 1973 in eine regelrechte Handball-Familie geboren. Sein Vater Peter war Trainer der damaligen Frauen-Nationalmannschaft der DDR, seine Mutter Waltraud spielte in ebendieser Auswahl 217 Mal und wurde dreimal Weltmeisterin. Sohn Stefan wurde der Handball so in die Wiege gelegt, mit der SV Blau-Weiss Spandau  absolvierte er seine ersten Bundesliga-Einsätze, ehe er im Alter von 20 Jahren zum VfL Gummersbach weiterzog. Nach drei Jahren wechselte er zurück in heimische Gefilde zum SC Magdeburg, gewann dort mehrere Titel und blieb bis zu seinem Rücktritt 2007.

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Folge #12 - Pascal Jenny, Zentralpräsident Schweizerischer Handball-Verband, Podcast, 13.05.2022

Der 48-Jährge ehemalige Nationalspieler und Präsident von Arosa Tourismus hat auf Anfang Jahr das Präsidium des Schweizerisches Handball- Verbandes (SHV) übernommen. Jenny ist ein Mann mit vielen Ideen und viel Energie, alten Ballast will er abwerfen und mit klaren strategischen Zielvorgaben den SHV in die Zukunft führen. Im Podcast erzählt er uns, dass er durch mehr Transparenz und offene Kommunikation mit dem SHV näher an die Leute rücken und insbesondere mehr Frauen für den Handballsport gewinnen will. Die EM 2022 mit der erstmaligen Teilnahme der Schweiz und die Heim-EM 2024 in Basel müssten dafür genützt werden. 2006 war Jenny als Spieler selber an einer Heim-EM dabei.

 

 

 

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Folge #11 - Nicolas Suter, Ex-QHL-Spieler, Podcast, 21.02.2022

Der 27-Jährge Nicolas Suter spielte seit 2021 wieder für Wacker Thun, nachdem er zuvor ein Jahr in Norwegen verbracht hat. Es ist gleichzeitig sein letztes Jahr als Handballer auf höchste Stufe. Obwohl im besten Sportleralter, hat er sich zum Rücktritt per Ende Saison 2022/23 entschlossen. Suter will sich in Zukunft auf seine berufliche Laufbahn konzentrieren. Im Podcast erzählt er uns, dass er durch seinen Vater zum Handball gekommen ist, als Jugendlicher jedoch viele Sportarten ausprobiert hat. Erst als er sich definitiv auf eine Sparte konzentrieren musste, entschied er sich definitiv für Handball. Suter ist mit Wacker Thun Meister und Cupsieger geworden, hat in der Champions League gespielt. «Als ich mit dem Handball angefangen habe, dachte ich nie an eine solche Karriere», sagt er. «Ich dachte, dass es schön wäre, den Sprung in die NLA zu schaffen.»

 

 

 

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Folge #10 - Lea Schüpbach und Manuela Brütsch, Nationalspielerinnen, Podcast, 31.01.2022

Die beiden Schweizer Nationaltorhüterinnen Manuela Brütsch und Lea Schüpbach spielen seit 2020 für denselben Verein, den deutschen Bundesligisten Bad Wildungen Vipers. Brütsch ist bereits seit 2012 bei den Nordhessinnen aktiv, Schüpbach stiess 2020 zum Team, das derzeit in der Bundesliga den letzten Tabellenplatz belegt. Brütsch ist mit mittlerweile 150 Partien längst zur Schweizer Rekord-Nationalspielern avanciert, Schüpbach hat bis jetzt 29 Länderspiele absolviert. Im Podcast erzählen sie uns, dass sie durch Kolleginnen zum Handball gekommen sind. Bei Schüpbach war dies mit 12 Jahren der Fall. Manuela Brütsch hingegen war mit 15 eine Späteinsteigerin. Sie habe immer gern Sport gemacht, sagt sie, sich aber selbst als eher unsportlich gefühlt. Bis sie an einem Schülerturnier teilgenommen und anschliessend mit einer Kollegin ins Handballtraining gegangen sei. «Dort hat es mich gepackt, und ich wollte nicht mehr aufhören.» Die Heim-EM 2024 schwirrt bei beiden bereits im Hinterkopf herum. Auch bei Manuela Brütsch, die 2024 40 Jahre alt wird. «Wenn ich die Möglichkeit habe, an der EM zu spielen, will ich mit dabei sein.»

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Folge #9 - Michael Suter, Nationaltrainer, Podcast, 17.12.2021

Der 46-jährige Zürcher war als Spieler für seinen Stammclub Bülach, Pfadi Winterthur und Kadetten Schaffhausen aktiv. Bereits mit 29 Jahren beendete er wegen einer Knieverletzung seine aktive Karriere. Er stieg ins Trainergeschäft ein, betreute ab 2007 im Schweizer Verband Nachwuchs-Nationalteams, leitet die Suisse Handball Academy in Schaffhausen und ist seit 2016 Cheftrainer der Schweizer Männer Nationalmannschaft. «Handball fasziniert mich, weil es ein Sport ist, in dem man nur gemeinschaftlich Erfolg haben kann», sagt er. «Als Coach hat man sehr viele Möglichkeiten, man kann vieles gleichzeitig machen, laufend taktische Veränderungen vornehmen und die Spieler wechseln.» Michael Suter führte die Schweiz an die EM 2020, und damit erstmals seit 2006 an internationale Titelkämpfe.  Ein Jahr später durfte das Nationalteam unter seiner Führung kurzfristig an der WM in Ägypten teilnehmen. «Das war ein riesiges Highlight», sagt Suter im Podcast.

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Folge #8 - Luka Maros, Nationalspieler,

Kadetten Schaffhausen, Podcast, 24.11.2021

Der 27-jährige Zürcher wurde im Nachwuchs der GAN Foxes gross, spielte während zwei Saisons für Pfadi Winterthur und seit 2015 für Kadetten Schaffhausen. Er wurde an den Swiss Handball Awards als Newcomer des Jahres 2013 ausgezeichnet und gewann mit den Kadetten zweimal den Cup (2016 und 2021) und dreimal die Schweizer Meisterschaft (2016, 2017, 2019). Der 1,96 m grosse Aufbauer hat in 53 Länderspielen 119 Tore erzielt. Im Podcast erzählt er uns, dass er in Zürich durch seinen älteren Bruder Filip zum Handball kam. «Ich war eher unsportlich», erzählt er. «Stefan Laszlo hat mich dann immer auf der Tribüne gesehen, wenn ich meinem Bruder zugeschaut habe, und hat mich dann auch aufgefordert, mitzumachen.». Das bei vielen Sportlern nicht so beliebte Krafttraining sei sein grösstes Hobby gewesen. Jetzt sei dies in den Hintergrund getreten. Denn Luka Maros ist am 12. November Vater eines Sohnes geworden. «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl», sagt er. «Ich verbringe wenn möglich jede freie Minute mit meinem Sohn.»

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​​Folge #7 - Kerstin Kündig, Nationalspielerin,
HK Viborg, DEN (seit Saison 22/23),
Podcast, 22.10.2021

Die 28-Jährige Kerstin Kündig begann ihre Karriere als Juniorin bei der HSG Pfäffikon-Fehraltorf und wechselte via den TV Uster und Yellow Winterthur 2014 zum LC Brühl, wo sie in den Saisons 2016 (Cupsieg), 2017 (Double) und 2019 (Meistertitel) ihre bisher grössten Erfolge feierte. Im letzten Jahr wechselte die sympathische «Chefdenkerin» nach Deutschland zum Topclub Thüringer HC in die 1. Frauen Bundesliga, wo sie in der letzten Saison den sehr guten 4. Schlussrang belegte. Für die Schweiz erzielte die auf der Spielmacherposition spielende Kündig in den bisherigen 65 Länderspielen 166 Tore. Im Podcast erzählt sie aus ihrem Leben in Erfurt (Bundesland Thüringen) und wie es ist, wenn man in einem Team spielt, wo 16 Nationalitäten aufeinandertreffen und warum sie bisher «keine Sekunde Heimweh hatte». Weiter erfährt man wie es sich anfühlt, wenn der lang ersehnte ersten Titel Tatsache wird oder wie der unvergessliche «special moment» immer noch starke Emotionen hervorruft, als sie mit Brühl den 30. Vereinstitel gewinnen konnte.

 

 

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​​Folge #6 - Ingo Meckes, Leiter Spitzensport SHV,

Podcast, 01.09.2022

Der 45-jährige Ingo Meckes wuchs in Heilbronn, Baden-Württemberg auf und lernte dort in seiner Jugend das Handball spielen bei Heilbronn, wo er dann später auch mit der 1. Männer-Mannschaft in der 3. Bundesliga spielte. Danach spielte er 2. Bundesliga in Ludwigsburg und 1. und 2. Bundesliga in Bayer Dormagen. Seit Juli 2011 ist der studierte Betriebswirt nun Leiter Spitzensport beim SHV, wo er für alle Auswahlmannschaften im Frauen- und Männerbereich sowie die Regionalauswahlen zuständig ist. Dazu ist er auch auf europäischem Parkett bestens vernetzt, sitzt er doch im EHF Nations Board der Frauen und Männer und präsidiert das «Nations Commitee Men» bei der Europäischen Handball Federation (EHF). Hier will der ehemalige Kreisläufer ebenfalls seinen Beitrag leisten, dass sich der europäische Spielbetrieb sinnvoll weiterentwickelt.

 

 

 

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Folge #5 Michal Svajlen, Pfadi Winterthur, Podcast, 12.08.2021

Der 32-Jährige begann seine Karriere als Junior bei GC Amicitia Zürich und wechselte 2011 zu Pfadi Winterthur, wo er 2015 und 2018 den Cupsieg gewann und in diesem Jahr den Meistertitel feiern konnte. Im ersten Teil seiner beeindruckenden Karriere spielte er auf der Königsposition im linken Rückraum und schoss bereits in den Nachwuchs-National-mannschaften 156 Tore für die Schweiz. Insgesamt spielte er 99 A-Länderspiele und schoss dabei 104 Tore. Später wurde er zum Abwehrspieler, wo er jahrelang als das defensive Gewissen von Pfadi Winterthur galt. In der kommenden Saison will er sein Wissen und seine Erfahrung als Assistenztrainer von Pfadi Winterthur weitergeben. «Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und brauchte nur 1 Tag, um mich für dieses Angebot zu entscheiden. Vor allem im Bereich Spielverständnis und Antizipations-vermögen in der Abwehr möchte ich meine Erfahrungen an unsere Deckungsspieler weitergeben.»

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​​Folge # 4 - Charlotte Kähr, Nationalspielerin,

Buxtehude (GER), Podcast, 07.06.2021

 

Die bald 20-jährige Charlotte Kähr begann ihre Karriere als Juniorin bei GC Amicitia Zürich und wechselte dann zum LK Zug, wo sie in dieser Saison mit dem Cupsieg und dem Schweizer Meistertitel 2021 ihre bisher grössten Erfolge feierte. Für die Schweiz erzielte die dynamische Rückraumspielerin, deren Markenzeichen schon im Nachwuchs der harte Distanzwurf war, in den bisherigen 19 Länderspielen bereits 30 Tore und für den LK Zug traf sie in der abgelaufenen Saison 156 Mal. Nun wechselt Charlotte Kähr in die Bundesliga zu Buxtehude, nahe Hamburg. «Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung – auch in Buxtehude werde ich Teil einer jungen Mannschaft sein und mich so nochmals weiterentwickeln können.» Im Podcast erzählt sie uns, was sie fühlte, als die Schiedsrichter das letzte Play-off Finalspiel abpfiffen und der Titel Tatsache war, wann sie in der Finalserie gegen den LC Brühl erstmals so richtig an den Titel zu glauben begann, in welcher Sportart sie bereits mit 12 Jahren einen Schweizer Meistertitel feiern konnte.

 

 

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Folge #3 - Lenny Rubin, Nationalspieler, HSG Wetzlar​​,

Podcast, 11.05.2021

 

Der 25-jährige Thuner spielte in der Schweiz beim TV Steffisburg und Wacker Thun, wurde an den Swiss Handball Awards Newcomer des Jahres 2016 und gewann mit Wacker Thun den Cupsieg 2017 und die Schweizer Meisterschaft 2018. Der 2.04 Meter grosse Aufbauer hat in 50 Länderspielen 171 Tore erzielt und spielt die dritte Saison beim Bundesligisten HSG Wetzlar. «Es ist ein Traum und extrem schön, wenn man von seinem Hobby leben kann.» Im Podcast erzählt er uns, warum er erst mit 13 Jahren zum Handball kam, und es ihn dann «voll reingezogen» hat. Warum er ein Spätzünder war, er aber immer wusste, dass er Handball-Profi werden möchte. Zu seinen Vorbildern zählt er Filip Jícha und seinen Vater. «Von meinem Vater (Martin Rubin, Ex-Internationaler und QHL-Trainer) habe ich sehr viel gelernt. Die Ruhe, welche er immer ausgestrahlt hat, hilft mir auch heute noch. Wenn es mal nicht so gut läuft, baut er mich auf, wenn ich in einem Spiel 10 Tore geschossen habe, holt er mich wieder auf den Boden zurück.»

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Folge #2 - Martin Albertsen​​, Nationaltrainer Frauen,

Podcast, 31.03.2021

 

Der 45-jährige Däne Martin Albertsen ist seit Februar 2018 Nationaltrainer der Schweizer Frauen Nationalmannschaft. Bis im Juni 2020 trainierte er dazu auch das deutsche Topteam SG Bietigheim. Seit letztem Sommer arbeitet er mit einem 100%-Pensum beim Schweizerischen Handball-Verband, wo er neben der Frauen-Nationalmannschaft auch die CONCORDIA Handball-Akademie Frauen als Cheftrainer leitet. Er führte in seiner Trainerkarriere drei verschiedene Vereine in die Champions League und gewann mehrere Landes-meisterschaften und Pokaltitel. Der Vater von zwei Töchtern ist Inhaber der höchsten Trainerlizenz im internationalen Handball, der EHF Pro Lizenz. Sein Ziel ist es, mit der Schweizer Frauen Nationalmannschaft den Anschluss an die erweiterte Weltspitze herzustellen. Die Schweizer Frauen Nationalmannschaft hat das WM-Qualifikationsturnier in Weissrussland im März 2021 gewonnen und trifft nun im WM-Playoff mitte April zweimal auf Tschechien, wo sie sich für die WM im Dezember 2021 in Spanien qualifizieren kann. «Wir haben einen grossen Step gemacht, ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung – trotz dieser ausserordentlichen und schwierigen Zeit», erzählt Martin Albertsen im Podcast.

 

 

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​​Folge #1 - Andy Schmid, Nationalspieler, HC Kriens-Luzern (seit 2022/23), Podcast, 11.02.2021

 

​Seit 2010 spielte Andy Schmid bei den Rhein-Neckar Löwen, wo er 2016 und 2017 Deutscher Meister wurde. Doch der Anfang war alles andere als leicht. «Auf dem Weg zum ersten Training war mir flau im Magen. Da herrschte ja die Meinung, da kommt ein Schweizer, der bringt uns sicher nicht den Deutschen Meister. Mein Palmarès war obsolet, Akzeptanz kommt erst, wenn du Leistung zeigst.» Warum er nach einer Saison fast wieder die Koffer packte und das Gegenteil bewies, erzählt er uns im Podcast. Heute gehört er zu den besten Handballern der Welt. Andy Schmid Tipps für den Nachwuchs, warum es Spass und Mut braucht, seinen eigenen Weg zu gehen. Wie wichtig der Trainer ist und was er zum Abgang von Martin Schwalb bei den Rhein-Neckar Löwen sagt. Und zu einer Rückkehr ab 2022 in die Schweiz: «Ich habe immer gesagt, ich will nicht mehr in der Schweiz spielen, doch der Gedanke hat sich geändert im Kopf.»