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Machen ist wie wollen, nur krasser!

EDITO HANDBALLWORLD 1/2023



Die handballerische Topmeldung des bisherigen Handballjahres wurde am 22. Februar über die Medien verbreitet: Andy Schmid wird ab 2024 neuer Nationaltrainer der Männer! Der geerdete Sympathieträger mit hoher Handballkompetenz wird auch dank seiner Strahlkraft dem Schweizer Handball einen weiteren (dringend) benötigten Schub geben und auch auf die neue Verbandsstrategie positiv «einzahlen».


Einen Teil der acht strategischen Verbandsziele formuliert SHV-Zentralpräsident Pascal Jenny auch in seinem aktuellen Video rund um die Inthronisierung von Andy Schmid wie folgt: die Handball-Community soll um 250‘000 Menschen wachsen, mehr lizenzierte Spieler:innen, der Handball soll auf Verbands- und Vereinsebene ein «great place to work» werden, regelmässige Teilnahme an EM und WM, Stärkung der beiden höchsten Ligen, deutliche Budgeterhöhung, Förderung der Vereine durch Effizienzsteigerung in administrativen Abläufen (Digitalisierung), und die Aus- & Weiterbildung aller am Handballsport Beteiligter hat Leuchtturm-Ausstrahlung.


Es braucht uns alle für diesen Change

Die anstehenden 4 Topevents, nämlich die Heim-Länderspiele der Männer (9.03. & 30.04.), der Frauen (8.04.) und der Cupfinaltag (06.05.) in Bern fordern uns alle in diesem Kontext zum Handeln auf. Besuchen wir diese nationalen Topspiele (und natürlich auch weiterhin die unseres Lieblingsklubs) und laden wir aus unserem Kreis zwei, drei Kolleg:innen ein mitzukommen, animieren wir ehemalige Spieler:innen die wir kennen, ebenfalls dabei zu sein und die einmalige Ambiance eines Handballmatches live zu erleben.

Denn eines ist klar, wer live in der Halle ist, das schnelle, dynamische und körperbetonte Spiel verfolgt, die Spieltaktik immer besser versteht und auch die technischen Feinheiten zuweilen staunend mitverfolgt, geht begeistert und mit vielen positiven und inspirierenden Eindrücken nach Hause! Dies hilft auch direkt mit, die hochgesteckten Verbandsziele zu erreichen – auf geht’s!


Mehr jüngere Menschen einbinden

Jetzt beginnt bei vielen Vereinen wieder die Zeit, wo sich Spieler:innen überlegen, zum Saisonende zurückzutreten oder eine Liga tiefer zu spielen. Leider vergeben wir hier vielerorts sehr grosse Chancen und lassen diese ehemaligen Ambassadoren und Know-how-Träger:innen ins Berufs- und Privatleben «verschwinden», kaum eine Einladung an einen Event oder an ein Spiel folgt. Nutzen wir doch fortan diesen Moment, um diese Menschen für ein Engagement im Klub, als Präsident:in, Vorstandsmitglied, Sportchef:in, Geschäftsführer:in, Kommunikationsverantwortliche, Nachhaltigkeitsleader:in, Sponsoringdirector usw. zu begeistern. Geben die älteren Semester die Verantwortung ab, gibt es eine Verschiebung vom «driver seat» in die Rolle des Unterstützers.


Mehr Diversität also nicht nur im Besetzen der Vereinsjobs durch Mann und Frau, sondern auch aus der Sicht einer breiteren Altersdurchmischung. Denn diese ist in vielen Vereinen dringend nötig und zahlt gleichzeitig ebenfalls in die Strategie unseres Verbandes, den wir alle sind, ein. Also raus aus der Komfortzone: Machen ist wie wollen, nur krasser!


Herzlichst!

Daniel Zobrist, Herausgeber


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