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Grau in Grau


Grau in Grau. So präsentiert sich Göteborg zum Auftakt der 14. Europameisterschaft. Früh wird es dunkel an der windigen und nasskalten Westküste Schwedens, die Sonne geht erst kurz vor 9 Uhr auf und bereits vor 16 Uhr wieder unter. Dass hier ein internationales Grossereignis über die Bühne geht, verraten ein paar Banner an Strassenlampen. Handball-Euphorie ist in der zweitgrössten Stadt des Landes (knapp 600'000 Einwohner) nicht spürbar.

Doch der Schein trügt. Am Freitag sorgen 12'000 Zuschauer im Startspiel gegen die Schweiz für eine tolle Atmosphäre. Nicht minder stimmungsvoll zeigen sich die rund 500 Schweizer Anhänger. "Unsere Fans waren die besten Schweizer", sagt Nationaltrainer Michael Suter nach der herben 21:34-Niederlage gegen den Gastgeber. Unter den rotweissen Supportern sind bekannte Gesichter auszumachen. Zlatko Portner, der Vater von Goalie Nikola etwa. Ernst Liniger, der frühere Manager von Pfadi Winterthur. Oder die Ex-Nationalspieler Urs Schärer, Antoine Ebinger und Benjamin Echaud. Am Wochenende soll es etwas aufklaren, sagt der Wetterbericht. Vielleicht gilt das auch für die Verfassung der Schweizer Handballer. Ihr Spiel braucht mehr Licht und viel weniger Schatten. Anders gesagt: Kein grau in grau.

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