top of page

Das war das HUFO 2026: Von olympischem Gold bis Cybercrime

  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Olympiasieger, Führungspersönlichkeiten, Politik, Cybercrime und die Zukunft des Schweizer Sports im Spannungsfeld der Gesellschaft: Das 14. Handball Unternehmer Forum brachte am 21. und 22. August 2026 erneut rund 80 Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in Arosa zusammen. Zwei Tage lang standen persönliche Einblicke, aktuelle Herausforderungen und neue Perspektiven im Zentrum. Einmal mehr zeigte sich dabei der besondere «HUFO-Spirit»: Menschen aus unterschiedlichen Welten zusammenzubringen, voneinander zu lernen, das Handball-Gen (wieder)entdecken und gemeinsam neue Impulse zu schaffen.


Rund 80 Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vereint in Arosa.


Von olympischem Gold bis Cybercrime 2.0

Zum Auftakt gab Sévérin Tresch, CEO des Schweizerischen Handballverbands, Einblicke in die «Handball Roadmap 2032» und damit in die sportliche und wirtschaftliche Zukunft des Schweizer Handballs. Olympiasieger Nevin Galmarini nahm die Teilnehmenden anschliessend mit auf seinen persönlichen Weg zu olympischen Gold und sprach über Leistung, Rückschläge und Beharrlichkeit.


Nationalrätin und Unternehmerin Stefanie Heimgartner bei ihrem Referat am HUFO 2026.


Einen hochaktuellen Blick auf die digitale Welt brachte Gaetano Mecenero, Chief of Staff bei Futurae Technologies AG, ins Forum. Unter dem Titel «Cybercrime 2.0» zeigte er auf, wie Deepfakes und künstliche Intelligenz neue Formen von Cyberangriffen ermöglichen und Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen.


Weitere Perspektiven eröffneten Prof. Dr. med. Bernhard Jost von HOCH Health Ostschweiz zu den Veränderungen im Gesundheitswesen und Elad Ben-Am, Co-Founder und Partner von SportNexus AG, zur Bedeutung starker Netzwerke im Sport. Stefan Freivogel von BDO Winterthur widmete sich mit der «2. Karriere» der Frage, wie nach einer erfolgreichen ersten Laufbahn der Schritt in einen neuen Lebensabschnitt gelingt.


Politik, Unternehmertum und Leadership

Gesellschaftspolitisch wurde es beim Polittalk unter der Leitung von Pascal Jenny. Ständerat Severin Brüngger, Kantonsrätin Rahel Estermann und smzh-CEO Gzim Hasani diskutierten über die Schnittstellen zwischen Sport, Politik und Gesellschaft. Nationalrätin und Unternehmerin Stefanie Heimgartner griff das Thema anschliessend aus eigener Perspektive auf und sprach über das Spannungsfeld zwischen Unternehmertum und Politik. Das traditionelle philosophische und wiederum hochaktuelle Schlusswort von Daniel Eckmann rundete den ersten Forumstag ab.


Paneldiskussion v.l.n.r.: Pascal Jenny (Präsident Arosa Tourismus), Rahel Estermann (Kantonsrätin Luzern), Severin Brüngger (Ständerat und Ex-Handball-Nationalspieler) und Gzim Hasani (CEO smzh).


Beim anschliessenden Hüttenabend in der AlpArosa stand der persönliche Austausch und Erinnerungen aus dem (Handball)Sport im Mittelpunkt. Neue Kontakte, Diskussionen und Ideen gehören genauso zum HUFO wie die Referate und prägen den besonderen Charakter des Forums.


Der zweite Tag startete beim traditionellen Brunch im Hotel Prätschli. Doris Keller, Direktorin der Frauen Fussball EM 2025 in der Schweiz und des Vereins European Championships 2030, blickte auf die Bedeutung von Sportgrossanlässen für die Schweiz. Besfort Biljali, Co-Founder von Lumvin, setzte mit «Kein Talent. Nur harte Arbeit.» einen persönlichen Impuls zu Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen.


Den Abschluss bildete die traditionelle Bärenrunde, erstmals in neuem Format einer «Frühstück-Session». Moderiert von der ehemaligen Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer diskutierten Multi-VR Andreas Rickenbacher, NZZ-Verwaltungsrätin Laura Meyer und ComCom-Präsident Martin Bürki über «Leadership an der Schnittstelle Wirtschaft/Öffentlichkeit» und die sich verändernden Anforderungen an Führung unter anderem durch die sich teilweise rasant verändernden Rahmenbedingungen.


Auch 2026 zeigte das HUFO damit seine besondere Stärke: Der Handball schafft die Verbindung, die Themen reichen weit darüber hinaus. Sport, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft treffen in Arosa in einem persönlichen Rahmen aufeinander und schaffen Raum für neue Perspektiven und Begegnungen.

Gleichzeitig unterstützt das HUFO den Schweizer Handball ganz konkret. Zum Abschluss konnte dem Schweizerischen Handball-Verband erneut ein fünfstelliger Betrag für die Nachwuchsförderung übergeben werden. Damit fliesst das Engagement des Forums direkt zurück in die nächste Generation des Schweizer Handballs.


Über das HUFO

Das HUFO wurde von Arosa Tourismuspräsident Pascal Jenny ins Leben gerufen und fand 2013 erstmals statt. Im Bündner Bergdorf treffen sich ehemalige Handballer und heute erfolgreiche Geschäftsleute sowie Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zum Austausch. Neben den Referaten geniessen das Networking und der gemeinsame Hüttenabend einen hohen Stellenwert und locken alljährlich rund 80 Persönlichkeiten nach Arosa.


Text: Arosa Tourismus, Marc Gooch Bilder: zVg:

 
 
 

Kommentare


Weitere Beiträge
bottom of page