Transfer-Coup zum Saisonstart: Lenny Rubin zum BSV Bern
Der BSV Bern verpflichtet auf die Saison 2026/27 hin den Schweizer Nationalspieler Lenny Rubin. Der 30-jährige Rückraum-Shooter aus dem Berner Oberland kehrt nach acht Jahren in der deutschen Handball-Bundesliga in die Schweiz zurück und verstärkt den Rückraum der QHL-Mannschaft. Mit seiner Erfahrung soll er zugleich dem jungen BSV-Kader helfen, sich weiterzuentwickeln. Rubin unterschreibt für ein Jahr (2026/27).

Langjähriger Bundesligaspieler wechselt auf diese Saison zum BSV Bern.
Rubin, der seine Karriere einst bei Wacker Thun begann, spielte seit 2018 ohne Unterbruch in der deutschen Handball-Bundesliga: zunächst für Wetzlar, ab 2024 für den TVB Stuttgart. In dieser Zeit erzielte er über 1000 Bundesliga-Tore. Als Schweizer Nationalspieler bestritt der 2,05-Meter-Hüne zudem über 100 Länderspiele für die Schweiz. 2018 gewann er mit Wacker Thun den Schweizer Meistertitel und 2022 wurde er an der Swiss Handball Awards Gala mit dem Swiss Player Award ausgezeichnet.
Bereits im Februar wurde kommuniziert, dass sich die Wege von Rubin und dem TVB Stuttgart im Sommer trennen würden; Anfang Juni wurde er beim Bundesligisten offiziell verabschiedet. In den vergangenen Wochen trainierte Rubin bereits mit der 1. Mannschaft des BSV Bern mit und konnte sich so ein direktes Bild von Team und Umfeld machen. Wenn mit der Spielberechtigung alles klappt, solle er bereits morgen Mittwoch beim Heimspiel gegen den TSV St. Otmar St. Gallen eingesetzt werden können.

Lenny Rubin im neuen BSV Bern-Trikot.
Der BSV-Sportchef Guido Frei meint zum Transfer: «Mit Lenny gewinnen wir einen der erfahrensten Schweizer Rückraumspieler seiner Generation. Seine Bundesliga-Erfahrung und seine Qualitäten als Mensch und Nationalspieler sind ein enormer Gewinn und eine einmalige Chance für unser junges Team sich weiterzuentwickeln. Wir freuen uns, ihm nach dieser herausfordernden Zeit eine sportliche Heimat zu bieten.» und Lenny Rubin äussert sich wie folgt: «Ich hätte meine Karriere natürlich gerne im Ausland fortgesetzt und habe mir den Sommer sportlich anders vorgestellt. Dennoch blicke ich mit grosser Vorfreude auf die neue Herausforderung in Bern. Ich bin den Verantwortlichen des BSV Bern dankbar für das, was sie in der kurzen Zeit für mich auf die Beine gestellt und organisiert haben. Jetzt gilt der volle Fokus dem Team und der kommenden Saison.»
Text: BSV Bern Bilder: zVg.




















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