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Schweizerinnen starten gegen Österreich


Im Rahmen des EHF Euro Cups steht Knut Ove Jova erstmals in der Verantwortung als neuer Headcoach der Schweizer A-Nationalmannschaft. Für den Norweger ist es zugleich der Auftakt zur Mission EURO 2024, die ebenfalls in der Schweiz stattfindet.


Text: Ernesto Piazza Fotos: Foto Wagner


Morgen Mittwoch startet die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft erstmals unter ihrem neuen Headcoach Knut Ove Jova. In St. Gallen (Kreuzbleiche, 18.15 Uhr) trifft sie im Rahmen des EHF Euro Cups auf Österreich. Am Samstag (Larvik, 16.45 Uhr) heisst auswärts der Gegner Europameister Norwegen. Da die Schweiz als Co-Gastgeber bereits für die Women’s EHF EURO 2024 qualifiziert ist, spielt sie jetzt den EHF EURO Cup und trifft dabei ausser gegen Österreich und Norwegen auch noch auf Ungarn. Der Modus ist analog einer EM-Qualifikationsgruppe: Die Schweiz begegnet allen drei Teams einmal zuhause und einmal auswärts. Die beiden Partien gegen Österreich und Norwegen bilden zugleich den sportlichen Startschuss für die Mission Euro 2024. Dazu hat sich die Nati am Sonntagabend in der BBC Arena in Schaffhausen besammelt. Mit dabei war auch das neue Führungs-Quartett im Bereich Leistungssport Frauen. Dazu gehören neben Nationaltrainer Knut Ove Joa, Manuel Schnellmann (U20-Nationaltrainer), Karin Weigelt (Managerin Leistungssport Frauen) und Ariane Pejkovic (Leiterin Organisation Sport).


Malin Altherr und die Schweiz starten im EHF Euro Cup gegen Österreich.


16 Spielerinnen im Aufgebot

Für die Spiele gegen Österreich und Norwegen hat Knut Ove Joa bislang 16 Spielerinnen aufgeboten. Gegenüber dem ursprünglich vor drei Wochen kommunizierten Kader sind 15 Akteurinnen mit dabei. Melanie Felder (linker Flügel) muss wegen einer Verletzung passen. Wie angekündigt hat Knut Ove Jova nach dem Stützpunkt-Training vom 3. Oktober noch zwei Spielerinnen nachnominiert. Es sind das Emma Bächtiger (LK Zug) und Laurentia Wolff (LC Brühl). Zudem trainieren mit der A-Nati in diesen Tagen auch Nuria Bucher (Spono Eagles), Celia Heinzer (LK Zug) und Annika Lauper (Rotweiss Thun). Nuria Bucher war bei Martin Albertsen, speziell als sichere Siebenmeter-Schützin, in der Vergangenheit praktisch gesetzt. Wobei zu sagen ist: Dass sie nun fehlt, dürfte auch mit ihrer Verletzung zu tun habe, die sie sich im Sommer bei der U19 EM zugezogen hatte. Diese führte ebenfalls dazu, dass sie die ersten Partien in der neuen SPL1-Saison verpasste. Celia Heinzer war zuletzt, bei den beiden Playoff-Partien gegen Tschechien noch dabei.


Die Bundesliga-Legionärin Lea Schüpbach ist der Rückhalt im Schweizer Tor.


Charlotte Kähr kehrt zurück

Im Aufgebot von Knut Ove Joa stehen neun Legionärinnen, prioritär aus der deutschen Bundesliga. Angeführt wird das Team von Kerstin Kündig, Spielmacherin und Kopf der Mannschaft. Wieder eine Chance bekommt Charlotte Kähr (Buxtehude). Sie hatte zuletzt bei den Überlegungen von Albertsen keine Rolle mehr gespielt. Im Tor hat der neue Schweizer Headcoach das Trio Lea Schüpbach (Metzingen), Manuela Brütsch (Bad Wildungen) und Sladana Dokovic (Brühl) nominiert. Hier fehlt die nach wie vor rekonvaleszente Claire Hartz (Spono Eagles). Während die rechte Flügelposition mit Mia Emmenegger (Spono) und Sev Albrecht (Herzogenbuchsee) doppelt besetzt ist, ist auf der Gegenseite mit Alessia Riner, nach dem Ausfall von Melanie Felder, nur eine gelernte, linke Flügelspielerin dabei. Gleiches Bild am Kreis: Dort ist Tabea Schmid (Kopenhagen Handball) gesetzt. Mit Malin Altherr, Emma Bächtiger, Lisa Frey, Daphne Gautschi, Norma Goldmann, Charlotte Kähr, Chantal Wick und Laurentia Wolff erscheint dagegen der Rückraum personell eher überdotiert zu sein.


Interessanter Vergleich

Interessant wird sein, inwieweit Österreich als erster Gegner beim EHF Euro Cup in der Schlagdistanz der Schweizerinnen liegt. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams liegt bereits vier Jahre zurück. Im November 2019 gewann die Schweiz ein Testspiel im tschechischen Cheb mit 27:23. Im April unterlag Österreich im WM Playoff Spanien nach einem Remis im Heimspiel auswärts nur mit zwei Treffern Differenz. Im März dieses Jahres absolvierte unser östlicher Nachbar zwei Freundschaftsspiele gegen Brasilien. Beide Begegnungen gingen mit vier, respektive fünf Toren Unterschied verloren.


EHF EURO CUP

  • Albrecht Sev HV Herzogenbuchsee, 8 Länderspiele / 1 Tor

  • Altherr Malin LC Brühl, 28 Länderspiele / 35 Tore

  • Brütsch Manuela HSG Bad Wildungen (GER), 161 Länderspiele / 0 Tore

  • Dokovic Sladana LC Brühl, 36 Länderspiele / 0 Tore

  • Emmenegger Mia Spono Eagles, 19 Länderspiele / 99 Tore

  • Felber Melanie Skara HF (SWE), 12 Länderspiele / 19 Tore

  • Frey Lisa HSG Blomberg Lippe (GER), 81 Länderspiele / 136 Tore

  • Gautschi Daphne Plan-du-Cuques Marseille (FRA), 41 Länderspiele / 137 Tore

  • Goldmann Norma HSG Bad Wildungen (GER), 7 Länderspiele / 1 Tor

  • Kähr Charlotte Buxtehuder SV (GER), 36 Länderspiele / 54 Tore

  • Kündig Kerstin Thüringer HC (GER), 82 Länderspiele / 225 Tore

  • Riner Alessia Sport-Union Neckarsulm (GER), 23 Länderspiele / 49 Tore

  • Schmid Tabea København Håndbold (DEN), 23 Länderspiele / 77 Tore

  • Schüpbach Lea TuS Metzingen (GER), 43 Länderspiele / 0 Tore

  • Wick Chantal GC Amicitia, 45 Länderspiele / 32 Tore

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