Manuela Brütsch und Lea Schüpbach


Heute ist die Folge #10 des Podcats «WE LOVE HANDBALL - Der Podcast von Handballworld», präsentiert von der CONCORDIA und unterstützt von SPAR, mit den beiden Nationaltorhüterinnen Manuela Brütsch und Lea Schüpbach sowie Karin Weigelt als Host erschienen.



Die beiden Schweizerinnen spielen seit 2020 für denselben Verein, den deutschen Bundesligisten Bad Wildungen Vipers. Brütsch ist bereits seit 2012 bei den Nordhessinnen aktiv, Schüpbach stiess 2020 zum Team, das derzeit in der Bundesliga den letzten Tabellenplatz belegt. Brütsch ist mit mittlerweile 150 Partien längst zur Schweizer Rekord-Nationalspielern avanciert, Schüpbach hat bis jetzt 29 Länderspiele absolviert.

Im Podcast erzählen sie uns, dass sie durch Kolleginnen zum Handball gekommen sind. Bei Schüpbach war dies mit 12 Jahren der Fall. Manuela Brütsch hingegen war mit 15 eine Späteinsteigerin. Sie habe immer gern Sport gemacht, sagt sie, sich aber selbst als eher unsportlich gefühlt. Bis sie an einem Schülerturnier teilgenommen und anschliessend mit einer Kollegin ins Handballtraining gegangen sei. «Dort hat es mich gepackt, und ich wollte nicht mehr aufhören.»


Ihre Wege ins Ausland waren unterschiedlich. Als Manuela Brütsch 2011 zu Bensheim/Auerbach in die 2, Bundesliga wechselte, waren Agenten im Frauenhandball noch wenig verbreitet. «Vroni Keller und Christa Zingg haben mir damals bei Brühl gesagt, ich solle es doch einmal im Ausland versuchen. Über Petra Diener, die damals noch spielte, bin ich mit Bensheim/Auerbach in Kontakt gekommen.» 2011 war dies, ein Jahr später stiess sie zu Bad Wildungen. «Ich habe damals nie gedacht, dass ich so lange spiele.». Bei Lea Schüpbach hingegen kam ein Vermittler zum Zug. Nationaltrainer Martin Albertsen stellte den Kontakt zu diesem her, als die junge Torhüterin 2019 den Wunsch verspürte, in einer anderen Liga eine neue Herausforderung zu suchen. «Dass es dann gerade Paris wurde und ich dort leben und spielen durfte, war ein Zufall.» Ein Jahr blieb sie dort, ehe sie durch den Kontakt zu Manuela Brütsch auch nach Bad Wildungen wechselte.


Die Heim-EM 2024 schwirrt bei beiden bereits im Hinterkopf herum. Auch bei Manuela Brütsch, die 2024 40 Jahre alt wird. «Wenn ich die Möglichkeit habe, an der EM zu spielen, will ich mit dabei sein.»


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