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Ich habe diesen Schritt überhaupt nicht bereut

Tamara Bösch stellt sich der Herausforderung «Deutsche Bundesliga» und fühlt sich im neuen Umfeld wohl. Sportlich ist die 27-jährige Linkshänderin allerdings zu einer Auszeit gezwungen. Es war für sie kein einfacher Entscheid. Als Tamara Bösch sich anfangs Jahr plötzlich mit der Möglichkeit konfrontiert sah, künftig in der Deutschen Bundesliga zu spielen, machte ihr diese neue Situation einiges Kopfzerbrechen. In St. Gallen alles aufgeben und nach Leipzig ziehen, musste gründlich überlegt sein. Immerhin galt es Familie und Freunde zurück zu lassen, Wohnung und Job zu kündigen, und «mit Brühl ein tolles Team zu verlieren», sagt sie. Die 27-Jährige nahm sich die Zeit, um vor Ort auf ihre Frage

Dieses Erfolgserlebnis ist wichtig

«Natürlich haben wir es uns anders vorgestellt», sagt Karin Weigelt. Doch die 32-jährige Schweizer Nationalspielerin, die seit Sommer in der 1. Französischen Division bei Celles-sur-Belle spielt, relativiert den Saisonstart ihres neuen Teams. So seien die drei Heimspiele gegen die Topteams Metz, Brest und Nantes schwierig gewesen. Auch, weil die Equipe neu in die oberste Spielklasse aufgestiegen ist. Die übrigen fünf bisherigen Partien – alle auswärts – waren resultatmässig eng «und hätten genauso gut für uns laufen können», sagt Weigelt. Daher ist ihre Rechnung einfach. «Um unser Ziel Ligaerhalt zu schaffen, müssen wir vor allem die Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz gewinnen.» Am Woch

Schwierige Mission Ligaerhalt

Der NLA-Tabellenletzte Fortitudo Gossau bleibt auch nach elf Runden sieglos. Doch Gossau will sich gegen das drohende Schicksal stemmen. Eine finanziell «verkraftbare Lösung» soll der Mannschaft zudem nochmals Schub verleihen. Fortidudo Gossau steht in der NLA tief im Tabellenkeller. Lediglich ein Punkt resultierte aus nunmehr 11 Partien. Am Samstag vermochte das Team gegen GC Amicitia Zürich die erste Halbzeit (14:17) zwar noch mitzuhalten, dann war es jedoch einmal mehr um die Fürstenländer geschehen. «Natürlich hätten wir uns den einen oder andern Punkt mehr erhofft», sagt Trainer Rolf Erdin, der die Mannschaft bereits in der fünften NLA-Saison betreut. Obwohl den Gossauern – vor allem au

Bilder und Stimmen zum Spiel

Beim 22:23 vom Samstag im Hallenstadion gegen Deutschland hat die neu besetzte SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter ihre mögliche Reichweite ein erstes Mal unter Beweis gestellt. Erstmals besuchten mehr als 10'000 Zuschauer ein Heimspiel der Schweizer Nationalmannschaft und das Publikum sorgte während 60 Minuten für eine einzigartige Stimmung. Die Stimmen zum Spiel: «Es soll und wird immer weitergehen. Wir haben langfristige Perspektiven, aber auch den absoluten Willen, sofort gute Leistungen zu erbringen», steckt Suter den Themenbereich ab. «Wir haben in den letzten Tagen extrem viel gelernt. Stillstand kommt für uns nicht mehr infrage.»«Hut ab vor dieser Mannschaft. Sie spielte taktisch h

«Auf kurz oder lang ist ein zweiter Profi mein Wunsch»

Die Spono Eagles setzen sich hohe Ziele. Nicht nur weitere nationale Titel sollen folgen. Trainer Urs Mühlethaler will das Team auch in Richtung mehr Professionalität weiter entwickeln. Sieben Spiele – vierzehn Punkte: Die Spono Eagles ziehen als Titelverteidiger momentan an der Tabellenspitze ihre eigenen Kreise. Das Team von Trainer Urs Mühlethaler wird in der Schweizer Meisterschaft oft kaum richtig gefordert. Deshalb seien sie gezwungen, sich ihre eigenen Ziele zu setzen. «Wir versuchen keine Selbstzufriedenheit aufkommen zu lassen. Wir wollen uns weiter entwickeln», so der Eagles-Teamverantwortliche. Mit einem «Schritt in Richtung höherer Professionalisierungsgrad» sieht Mühlethaler die

Titel machen süchtig

Der deutsche Torhüter Andreas Wolff äussert sich zu seinen bevor-stehenden Auftritten in der Schweiz mit der Nationalmannschaft und in der Champions League mit dem THW Kiel gegen Kadetten Schaffhausen. Andreas Wolff, wie oft waren sie schon in der Schweiz? Noch nie. Aber das ändert sich ja bald. Ich freue mich auf das EM- Qualifikations-Spiel in Zürich gegen die Schweiz im November und auf das Champions-League-Spiel mit dem THW Kiel in Schaffhausen im Februar. Was kommt ihnen beim Stichwort Schweiz in den Sinn? Die Banken und die Neutralität. Und was den Sport betrifft? Gegen die Schweiz habe ich mein erstes Länderspieltor erzielt. Inzwischen stehen sie bei fünf Länderspieltoren. Das ist sch

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