Unmittelbar nach dem 29:29 im NLA-Derby am Sonntag gegen Fortitudo Gossau hat sich St. Otmar St. Gallen von Trainer Markus Burger getrennt. Bei einigen hat der Entscheid zu einer gewissen Konsternation geführt. Schliesslich hatte Burger mit St. Otmar am vergangenen Freitag dank des 29:20-Auswärtssiegs gegen den RTV Basel die Teilnahme an der Finalrunde gesichert. Generell wird dem Österreicher gute Arbeit attestiert. Vor allem hat er die Mannschaft erfolgreich durch ziemlich schwierige Zeiten geführt. Der Klub stand vor dem Konkurs, die Spieler mussten mit Lohnverzichten ihren Teil zur Sanierung beitragen.
St. Gallens Ziel bleibt Rang drei
Im Juli 2008 hatte Burger das Amt bei St. Otmar angetreten und den Verein zweimal in die Finalrunde geführt. Trotzdem hatten sich die Klubverantwortlichen zu Beginn dieses Jahres entschieden, die Zusammenarbeit nicht über diese Saison hinaus fortzusetzen. Zum Nachfolger wählten sie Burgers Assistenten Dan Hansen. Der 34-jährige Däne wird dieses Amt nun per sofort antreten. Mit dieser Massnahme soll Hansen ermöglicht werden, die Mannschaft unter Wettkampfbedingungen auf die neue Saison vorzubereiten. Ziel für die Finalrunde bleibt ungeachtet dieses Wechsels eine Rangierung unter den Top 3 und damit die Qualifikation für den Europacup.
Quellen: St. Galler Tagblatt, St. Otmar St. Gallen